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Mehr zum Klimamessgerät
Nahezu jedes Unternehmen welches Wohnungen vermietet, hält für seine Mieter Informationsmaterial über richtiges Heizen und Lüften bereit. Zumeist ohne besonderen Erfolg, wie die in jeder Heizperiode wieder auftretenden Probleme zeigen.
Und obwohl es über die Grundlage von Mathematik und Physik so gut wie nie Rechtsstreitigkeiten, Urteile, Schuldzuweisungen und Vergleiche gibt, ist dies auf dem Gebiet der Bauphysik völlig anders.
Es scheint, als ob physikalische Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten, in diesem Bereich der Physik überhaupt keine Gültigkeit hätten, bzw. per Gerichtsurteil außer Kraft gesetzt werden können.
Wenn sich ein Mieter im Winter morgens in sein kaltes Auto setzt und sein feuchter Atem die Scheibe beschlägt, kommt er in der Regel nicht auf den Gedanken in die Werkstatt zu fahren und einen Schaden zu reklamieren. Wenn die Scheibe in der Wohnung beschlägt, hält er das für einen Baumangel und reklamiert dies, ggf. bis zum Rechtsstreit und zur Mietminderung. Und wenn es dann zu einem Rechtsstreit kommt, kann es durchaus sein das irrationale Begriffe wie "der wirtschaftlich Schwächere" der "ein Recht auf eine trockene Wohnung" hat, sich über die untrennbaren Zusammenhänge von Ursache und Wirkung hinwegsetzten.
Da aber das Wort "Lüften" das Unwort aller Unwörter ist, welches man seinem Gegenüber auf gar keinen Fall zumuten darf, das, auch nur ein einziges mal erwähnt, jede sachliche Diskussion in einen Streitfall verwandelt, kommt es immer wieder und immer häufiger zu Auseinandersetzungen, bei denen man nur noch mit Hilfe von Messinstrumenten und Messergebnissen versachlichen kann. Oft mit Hilfe eines "neutralen Dritten" (Gutachter, Bauschadens-Sachverständiger, versierter Bauhandwerker), der dann die Rolle des "Unparteiischen" einnehmen soll.
Aber nicht nur bei der Begutachtung von Stockflecken und Schimmelpilzbefall in Innenräumen auf Grund von "Schwitzwasseranfall", sondern auch bei Feuchtigkeitsschäden anderer Ursache und natürlich bei der Untersuchung von Bausubstanz zur Einleitung (oder Unterlassung) unterschiedlicher Maßnahmen (Renovieren, Sanieren, Umbau, Schallschutz, usw.) ist der Sachverstand der Architekten, Bauingenieure und Gutachter erforderlich.
Und dabei hat es sich als hilfreich und notwendig erwiesen, das Aufzeigen der theoretischen bauphysikalischen Zusammenhänge, durch zuverlässige Messergebnisse zu sichern und zu untermauern. Dies setzt jedoch voraus, dass die Messungen mit Geräten durchgeführt werden, die auch für die speziellen Messaufgaben im Bereich der Bauphysik ausgelegt und konstruiert sind. Diese Messgeräte müssen weder aufwändiger noch teurer sein als Geräte für beliebig andere Messaufgaben in der Industrie.
Aber allein die Konstruktion der Messwertaufnehmer (Messsonden) setzt voraus, dass der Lieferant der Geräte mit den speziellen bauphysikalischen Messaufgaben bestens vertraut ist. So ist z.B. ein herkömmliches Baustoff-Feuchtemessgerät, dass dem Estrichleger oder Anstreicher gute Dienste leisten kann, völlig ungeeignet, um zu untersuchen und nachzuweisen, ob die Feuchte auf der Wand von Innen oder von Außen kommt. Dazu zählt auch der untaugliche Versuch, mit einem "zerstörungsfrei", auf Hochfrequenzbasis arbeitenden Baufeuchtesucher einem Mieter oder Bauherren nachzuweisen, dass die "schwarzen Stellen" durch die Oberflächenfeuchte (Kondensfeuchte) entstanden sind, und dass es in der Wand "stocktrocken" ist. So ist ein herkömmliches Elektronikthermometer, mit dem die Temperatur in Räumen oder an Heizkörpern gemessen werden kann, völlig ungeeignet, um z.B. Temperatur an Fenstern, Decken, Fußböden oder Wänden zu ermitteln. Mit einem Temperaturfühler, der eine punktförmige Messspitze aufweist, die Temperatur einer Wand bestimmen zu wollen, kann man nur als groben (aus Unkenntnis über Wärmeübergangs- Verhältnis resultierenden, aber nicht desto weniger weitverbreiteten) Unfug bezeichnen.
Auch genaue und zuverlässige Messinstrumente können natürlich niemals das Können und den Sachverstand ersetzen. Aber in der Hand versierter Praktiker leisten sie sehr wertvolle Dienste, um in idealer Weise die theoretische Überlegung durch praktische Messergebnisse zu belegen.
KLIMATHERM liefert seit 1978 robuste, einfach zu bedienende und langlebige Messinstrumente, die für die Messaufgaben im Bereich der Bauphysik ausgelegt sind. Die konstruktive Ausführung der Geräte und der Messsonden ist durch Anregungen und Vorschläge der Anwender entstanden. Und da auch hier nicht die große Linie zählt, sondern wie überall der Teufel im Detail steckt, sind es gerade die "Kleinigkeiten" (vom Batteriefachdeckel über die Messleitungsanschlüsse bis zu den Stahlnägeln), die ständig verbessert und den Aufgaben angepasst worden sind.
WOHNKLIMA-MESSGERÄT DTH-10-S
Das ideale Kontrollinstrument für richtiges Heizen und Lüften.
Besser als alle noch so gut gemachten Infoschriften über richtiges Heizen und Lüften, ist der Einsatz des Wohnklima-Überwachungsgerätes DTH-10-S. Es entspricht ungefähr der Verwendung eines Tachometers im Auto, auf dessen Einbau kein zurechnungsfähiger Automobilhersteller verzichten würde.
Aber nicht nur als Schutz vor Taupunktunterschreitung und "Schwitzwasserbildung" in Wohngebäuden ist das DTH-10-S hervorragend geeignet. Es dient besonders der Reduzierung der Heizkosten, die ohne Klimakontrolle oft in unnötiger Höhe anfallen. Das Wohnklima-Messgerät DTH-10-S zeigt nicht nur permanent die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchte an, sondern bei Überschreiten von 60% relativer Luftfeuchte blinkt zusätzlich eine rote Leuchtdiode, und erinnert somit, dass nun gelüftet werden muss.
Sinkt die Raumfeuchte wieder unter 60% relativer Luftfeuchte erlischt die Blinkleuchte wieder. Ein auf der Rückseite des Wohnklima-Kontrollgerätes befindlicher Schiebeschalter kann mit den Uhren (Sommerzeit/Winterzeit) umgestellt werden. Damit kann die Blinkeinrichtung nur während den kritischen Zeiten der Heizperiode eingeschaltet werden. Ein Blinken während der Sommerzeit, wo auch feuchte Luft auf den warmen Wänden nicht kondensieren kann (ausgenommen sie gelangt in einen kalten Keller), wird somit vermieden.
Ob Miet- oder Eigentumswohnung; ob Einfamilienhaus oder Villa; die Wohnklimakontrolle bietet folgenden großen Nutzen:
So wenig wie möglich, soviel wie nötig
Keine Taupunkt-Unterschreitung durch zu hohe Luftfeuchtigkeit und somit keine Sporenbildung und Stockflecken auf der Wand, und damit auch...
Da dieser sich gar nicht erst entwickeln kann.
Das Wohnklima-Messgerät DTH-10-S, an Mieter oder Bauherrn ausgehändigt, bietet vorbeugenden Schutz gegen möglicherweise spätere Ansprüche und Mängelrügen, bezüglich vermeintlicher Feuchteschäden. Ein ideales Präsent für alle Kunden der im Bereich Hochbau, Renovierung, Sanierung und Vermietung tätigen Unternehmen.
Wie viel Heizenergie kann man durch kontrolliertes Lüften einsparen?
Dies bedeutet, dass man, um die Raumtemperatur von 22°C zu halten, bei einem Anstieg der Luftfeuchte auf 70%, rund 26% mehr Heizenergie benötigt. Beträgt die Feuchte 80% sind es schon 37% und bei 90% r.F. sind es sogar 47% mehr an Heizkosten gegenüber der Luft von 45% r.F. Selbst bei einer Erhöhung auf nur 60% r.F. beträgt der Heizenergie-Mehraufwand 16%!
Dieser physikalische Zusammenhang ist völlig unabhängig von der konstruktiven Ausführung des Gebäudes.
Ist das nicht interessant? Allenthalben und überall wird von Energieeinsparung gesprochen und eine Vielzahl von mehr oder weniger kostenintensiven Wärmeschutzmaßnahmen durchgeführt.
Aber die Wohnklimakontrolle, die solche gewaltigen Energie-Einsparmöglichkeiten sofort und mit einfachsten Mitteln bietet, wurde bisher kaum beachtet!
Daten zum Gerät:
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